LE PANIER - DERNIER VILLAGE

Deutschland, 2006

Regie: Andrea Schönherr

Produktion: Bauhaus-Universität Weimar


Das Panier ist das älteste Viertel der Stadt Marseille. Seit der Gründung ist es stets Obdach von Einwanderern gewesen, die sich in diesem armen Teil der Hafenstadt am Mittelmeer niederließen.

Besonders an ihm ist, dass es diese ursprüngliche Bevölkerungszusammensetzung heute noch gibt.

Die jüngsten städtebaulichen Veränderungen, die aus der drittgrößten Stadt Frankreichs eine moderne und attraktive Metropole machen, sind auch im Panier-Viertel sichtbar. Der einst berüchtigte düstere Stadtteil, wird nicht nur für Touristen salonfähig, sondern auch für eine neue kaufkräftigere Einwohnerschaft. Was geschieht mit den einstigen Bewohnern?





ÇÜRÜK - THE PINK REPORT

Deutschland, 2011

Regie: Ulrike Böhnisch

Länge: 75 min

Produktion: Ulrike Böhnisch in Koproduktion mit

Medea Film, Ada & Zylla Film


Für das türkische Militär gilt Homosexualität als »psychosexuelle Krankheit« und dient somit als Grund zur Ausmusterung vom Wehrdienst. Dafür wird in einem speziellen Beweisverfahren Homosexualität diagnostiziert. ÇÜRÜK - THE PINK REPORT ist eine intime Begegnung mit vier Männern und ihren bewegenden Geschichten zwischen institutionalisierter Gewalt, panischer Angst und dem Wunsch nach Anerkennung in einer Gesellschaft, die sie als krank, faul, verdorben – çürük – bezeichnet.



Trailer

www.curuk-film.de


u.a.

Achtung Berlin Festival 2011

GLBT Festival Turin 2011

Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg 2011                                                                              

Cheries-Cheris Film Festival Paris 2011

Regard Bleu #7 Zürich 2011

50 Jahre Amnesty International, Berlin 2011

!F Istanbul 2012

Ethnocineca Wien 2012

                      


© U. Böhnisch

MEIN UNGARN IN BERLIN

Deutschland, 2011

Regie: Rita Lengyel

Produktion: Stoehrfilm in Koproduktion

mit HFF Potsdam-Babelsberg

Länge: 80 min

Co-Schnitt mit Andreas Schultz


MEIN UNGARN IN BERLIN entwirft das persönliche Porträt einer ungewöhnlichen Familie zwischen Ungarn und Deutschland, zwischen Ost und West. Autorin & Regisseurin Rita Lengyel folgt ihren Großeltern, ihrer Mutter, ihrem Onkel und ihren Freunden der Berliner Band Rotfront durch Vergangenheit und Gegenwart. Der Film fängt unterschiedliche Perspektiven auf Ungarn, Budapest und die gemeinsame Wahlheimat Berlin ein. Rita Lengyels Familienkalaidoskop wird zu ihrer eigenen Identitätssuche, dabei sammelt sie Erinnerungen und Visionen, die sich zu einer europäischen Momentaufnahme zusammenfügen... .


Trailer


24.04.2012 - Achtung Berlin Festival

© R.Lengyel

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SCHOCK, SCHWERE NOT!

Deutschland, 2012

Regie: Hans-Erich Viet

Produktion: Vietfilm

Länge: 123 min


Die Sturmflut 1962 im ostfriesischen Rheiderland. Zeitzeugen stehen auf den Deichen und erzählen, ausschließlich auf plattdeutsch.

Die beinahe - Katastrophe wird lebendig in ihren Schilderungen - und man erfährt, welche Mopeds die Männer fuhren, wie viel Schafe im Stall standen und wo neben Menschen, auch Schweine gerettet wurden.

Lakonisch und anrührend,

einfache Lebensgeschichten.


09.06.2012 - Filmfest Emden (außer Reihe)


© H.-E. Viet

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DIE KULINARISCHEN ABENTEUER                             DER SARAH WIENER IN GROSSBRITANNIEN

Deutschland/Frankreich/Österreich, 2012

Regie: Florian Schewe

Produktion: zero one film in Koproduktion

mit ARTE und ORF

Länge: 2 x 43 min


Sarah Wiener reist anlässlich des ARTE-Themenschwerpunkts und der Olympiade in London quer durch das Vereinigte Königreich. Dabei entdeckt die Köchin nicht nur die eigenwillige Küche Großbritanniens sondern auch seine Menschen.


www.zeroone.de

Erstausstrahlung:

Juni 2012 - ARTE und ORF


© U.Siepker

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© zero one film

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ALLES WAS WIR WOLLEN

Deutschland, 2012

Regie: Beatrice Möller

Länge: 70 min

Produktion: Oneworldocumakers

in Koproduktion mit time prints Film & Media

Co-Schnitt Robert Wellié


Wie macht man das eigentlich - heute Frau sein? Alles scheint möglich, wenn man jetzt als Dreißigjährige ins Leben startet, denn die globalisierte Welt bietet mehr Optionen denn je. Auf der anderen Seite sind Vorstellungen, die einst solide zementiert schienen, ordentlich ins Wanken geraten: Niemand glaubt mehr an die liebessichernde Wirkung eines Eherings; ein Studienabschluss führt nicht zwangsläufig zur Festanstellung - von der Rente ganz zu schweigen. Die Modelle älterer Generationen bieten deren Töchtern keine Orientierung mehr, und die Mütter sehen halb bewundernd, halb verständnislos dabei zu, wie sich diese im Überangebot der großen Freiheit ihren eigenen Weg bahnen.

Über drei Jahre hinweg begleitet Regisseurin Beatrice Möller drei Frauen um die 30 auf ihrer individuellen Suche nach dem richtigen Lebensentwurf.

 

Trailer

www.alleswaswirwollen.de


u.a.

Achtung Berlin Festival 2013

Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2013,

Mujer Doc International 2013 


Kinostart Deutschland: 06. März 2014

© B. Möller

FREMD

Deutschland, 2011

Regie: Miriam Fassbender

Produktion: Max Milhan Produktion

Länge: 92 min

Co-Schnitt Andreas Landeck und Sylke Rohrlach


FREMD ist das dokumentarische Portrait zweier afrikanischer Migranten, die all den Widerständen auf der ältesten Flüchtlingsroute zwischen Afrika und Europa trotzen. Obwohl sie ihr Ziel letztlich nicht erreichen, schaffen sie es doch diesem Weg Zuversicht abzugewinnen. Aus der Masse afrikanischer Migranten treten Individuen hervor, deren Lebensvorstellungen sich gar nicht so sehr von den unseren unterscheiden.



Trailer

www.foreign-documentary.com


u.a.

Duisburger Filmfest 2011

Kassel Dokumentarfilmfest 2011

FilmTage Luzern 2011

Helsinki Documentary Film Festival 2012

Berlin Documentary Forum 2012

Filmfest Eberswalde: PREIS WETTBEWERB DOKFILM 2012

Kinostart: 25. April 2013

© M. Fassbender

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4

Deutschland, 2015

Regie: Daniel Kutschinski

Produktion: Kutschinski Film

in Koproduktion mit if... productions

Länge: 95 min


4 ist ein Dokumentarfilm über eines der herausragendsten Streichquartette der Welt – das Quatuor Ebène

Schritt für Schritt führt 4 den Zuschauer in das ambivalente Wechselspiel der Beziehung der vier Musiker während ihrer Italien-Tournee.

Bozen, Perugia, Florenz und Siena, wie auch Salzburg und Berlin, sind die Bühne für ein Personenstück vor dem Hintergrund von Anspruch und Wirklichkeit.

Folgerichtig stehen nicht die Bühnenauftritte des vielfach ausgezeichneten französischen Streichquartetts im Vordergrund, sondern das Geschehen hinter der Bühne, das dem Publikum in der Regel verborgen bleibt: das Ringen der Musiker mit den Noten, ihren Kollegen und mit sich selbst.



www.4-thefilm.com


DOC LA 2015: Eröffnungsfilm + PREIS BESTER DOKUMENTARFILM

DocPoint Helsinki 2016

DOK.fest München Mai 2016




© D.Kutschinski

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HEUTE TRAG` ICH GRÜN

Deutschland, 2014

Regie: Undine Siepker

Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln

Länge: 29 min


Wer in Köln behauptet Papageien gesehen zu haben bekommt nicht mehr, wie damals in den Siebzigern, ein Beruhigungsmittel verschrieben oder wird als Phantast bezeichnet, sondern behält vollkommen recht.

HEUTE TRAG‘ ICH GRÜN ist eine essayistische Suche nach den wildlebenden Papageien von Köln. Während der Filmemacherin Bodenhaftung und Ziele in der betonförmigen Fremde verschwimmen, kommen ornithologische Ferngläser, Expertenwissen und Vogelglück zum Einsatz um die grünen Kerle hervorzulocken. Am Ende steht die Frage nach dem Heimischwerden: Wachsen der Protagonistin Wurzeln oder Flügel? Ein Stadtmärchen aus Köln.



Trailer


25.01.2016 - STRANGER THAN FICTION Dokumentarfilmfest Köln




© U.Siepker

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LE TERRAIN DU PEUPLE

Deutschland, 2015

Regie & Produktion: Anja Göbel

Länge: 35 min


Was, wenn auf einem afrikanischen Museumsgelände mehr Bäuerinnen bei der Arbeit anzutreffen sind als

Besucher in der Ausstellung? Wenn ein übernommenes westliches Museumskonzept in Widerspruch mit

den lokalen Traditionen gerät? Und auch noch eine dörfliche Gemeinde Anspruch auf dasselbe Stück Land

erhebt, auf dem die Nation repräsentiert werden soll?

LE TERRAIN DU PEUPLE porträtiert das

Nationalmuseum Burkina Fasos aus unterschiedlichen Blickwinkeln und stellt die Frage nach dem

richtigen Ort und einer angemessenen Art und Weise für den Erhalt des kulturellen Erbes in einem

westafrikanischen Land.



Trailer

www.leterraindupeuple.wordpress.com


Koudougou Doc 2016: Eröffnungsfilm

BeninDoc Film Festival 2015

iREP International Film Festival Lagos 2015 (außer Reihe)


© A. Göbel

REFLECTING MEMORY

2016

Kunstinstallation von Kader Attia

Länge: 48 min


Der Filmessay versucht dem Phänomen des Phantomschmerzes aus chirurgischer, historischer, philosophischer und psychoanalytischer Sicht auf den Grund zu gehen - der Phantomschmerz als Metapher für kollektive Traumata in Gesellschaften. 



www.kaderattia.de


Prix Marcel Duchamp 2016

10/2016-01/2017 Centre George Pompidou, Paris/Frankreich

01/2017-04/2017 Mary and Leigh Block Museum of Art,

Northwestern University, Evanston/USA

01/2017-04/2017 Galleria Continua, San Gimignano /Italien




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© Kader Attia